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Eine Antwort auf
die Survivalforen mit ihren AFU-Geräten.

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Ein thüringer Funker
stört sich am
Sprechfunknetzwerk
von Osthessenfunk.




Der richtige
Umgang mit einem
Klubstations-
rufzeichen



Bei der Benutzung eines Klubstations-rufzeichen für den Amateurfunkdienst kann man Einiges verkehrt machen.
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▼ Funkstrahlen-Gegner im unterfränkischen Zeitlofs - Roßbach ▼
04.12.2014 Der Fall der Strahlengegner wird öffentlich

Am 04.12.2014 veröffentlichte das Onlineportal www.infranken.de einen Artikel (Bild links) über eine Streiterei zwischen einigen Anwohnern von Roßbach, einem Ortsteil der unterfränkischen Gemeinde Zeitlofs mit 300 Einwohner, und der Familie Zinn, die Amateurfunk betreibt. Sofort nach Veröffentlichung des Artikels hat Berthold Richter aus Roßbach einen Leserbrief an das Onlineportal geschrieben. (Bild rechts)

Die Leserbrief-Seite wurde nach vielen Kommentaren vom Netz genommen. Hier kann sie weiterhin eingesehen werden:
Leserbriefe infranken.de



Das Gemeindeblatt Zeitlofs berichtete in der Ausgabe 10/2014

Amateurfunkanlage in der Hochstraße in Roßbach

Bekanntgabe des Sachstandes Bürgermeister Wilhelm Friedrich gibt nachfolgenden Sachverhalt bekannt:

Am 15.07.2014 war beim Markt Zeitlofs ein Antrag auf Beseitigung einer bestehenden Amateurfunkanlage und Verhinderung künftiger Anlagen eingegangen. Dem Antrag war eine Unterschriftenliste mit 120 Unterschriften beigelegt. Den Bürgern geht es nicht nur um die Funkstrahlung, die sie für gesundheitsschädlich halten und die Angst macht. Sie sind der Meinung, dass diese Antennenanlage das Ortsbild verschandelt bzw. beeinträchtigt, wodurch die Wohnqualität in unzumutbarerer Weise eingeschränkt wird. Vom Markt Zeitlofs wurden Informationen beim Bayerischen Gemeindetag eingeholt. Der Bayerische Gemeindetag hat darauf hingewiesen, dass die angesprochenen Antennen zwar aus gestalterischer Sicht bedenklich sind. Eine Möglichkeit der Bauaufsichtsbehörde - also des Landratsamts und nicht der
Gemeinde - hier Änderungen zu erzwingen (Beseitigungsanordnung), würde aber nur dann existieren, wenn ein verunstaltender Zustand angenommen werden könnte.
Die bestehenden Antennen entsprechen gegenwärtig dem geltenden Recht. Dies wurde auch vom Landratsamt Bad Kissingen festgestellt. Eine nachträgliche
Aufnahme von Vorschriften in den Bebauungsplan würde eine Beseitigung der Antennen nicht rechtfertigen, da die Antennen - wie vom Bayerischen Gemeindetag bestätigt - Bestandsschutz haben. Hinsichtlich einer möglichen Verunstaltung hat das Landratsamt Bad Kissingen festgestellt, dass der in einem entsprechenden Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes enthaltene Verunstaltungsbegriff nicht erfüllt wird.
Anschließend gibt Bürgermeister Wilhelm Friedrich den anwesenden Bürgern von Roßbach die Möglichkeit, sich zu dem Sachverhalt zu äußern. Die Anwesenden bringen zum Ausdruck, dass sie gegen die vorhandenen Sendeantennen sind. Herr Berthold Richter weist darauf hin, dass die Gemeinde mit einer entsprechenden
Satzung Einschränkungen vornehmen kann. Herr Roland Limpert schlägt vor, dass in einer der nächsten Sitzungen darüber beraten wird, ob nicht entsprechende Auflagen in die Bebauungspläne aufgenommen werden.
Herr Bernd Fischer ist enttäuscht darüber, dass die gesundheitliche Gefährdung der Menschen, nsbesondere die der Kinder, bisher nicht beurteilt wurde. Bürgermeister Wilhelm Friedrich entgegnet hierzu, dass die Antennenanlagen aus baurechtlicher Sicht geprüft wurden. Herr Bernd Fischer bietet Literatur über Gesundheitsgefährdung durch Funkstrahlen an. Die Anwesenden sprechen auch die Störungen der Fernsehgeräte in der Nachbarschaft an. Hierzu wurde Herrn Richter von der Bundesnetzagentur empfohlen, solche Störungen unbedingt zu dokumentieren und zu melden. Herr Roland Limpert fragt, ob von Seiten des Marktes Zeitlofs schon das Gespräch mit der Familie Zinn gesucht wurde. Er würde sich anbieten, an einem solchen Gespräch teilzunehmen. Bürgermeister Wilhelm Friedrich entgegnet, dass er mit Herrn und Frau Zinn gesprochen hat. Vielleicht besteht auch die Möglichkeit, wieder Gespräche untereinander aufzunehmen. Abschließend wird festgehalten, dass vom Markt Zeitlofs noch einmal ein Gespräch mit der Familie Zinn geführt wird. Außerdem wird das Gesundheitsamt eingeschaltet mit der Bitte, zu der gesundheitlichen Gefährdung der Strahlung von den Amateurfunkanlagen Stellung zu nehmen.

Hier das Dokument als PDF-File: Gemeindeblatt Ausgabe 10/14
Niederschrift der Gemeinderatssitzung vom 25.11.2014

Antrag von Frau Gaby Schneider und Herrn Berthold Richter auf Abstimmung über Amateurfunkanlagen

Mit Schreiben vom 05.11.2014 beantragten Frau Gaby Schneider und Herr Berthold Richter stellvertretend für die Amateurfunkgegner eine Abstimmung im Marktgemeinderat darüber, ob Amateurfunk im Markt Zeitlofs gewünscht wird oder nicht und ob mit einer Bausatzung ein weiterer Zuzug und Aufbau solcher Anlagen verhindert werden soll oder nicht.

Mit Schreiben vom 22.11.2014 haben Frau Gaby Schneider und Herr Berthold Richter den bisherigen Schriftwechsel noch ergänzt. Bürgermeister Wilhelm Friedrich verliest sowohl das Schreiben vom 05.11.2014, als auch das Schreiben vom 22.11.2014.

Hierzu wird folgendes ausgeführt:

Die Voraussetzungen und die Bedingungen für die Teilnahme am Amateurfunkdienst werden im Gesetz über den Amateurfunk geregelt. Es handelt sich hier um ein Bundesgesetz vom 23.06.1997, das zuletzt am 07.08.2013 geändert wurde. Aufgrund der Ermächtigung im Amateurfunkgesetz hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit im Einvernehmen mit dem Bundesministerium der Finanzen am 15.02.2005 die Verordnung zum Gesetz über den Amateurfunk erlassen.
Diese Verordnung wurde zuletzt am 07.08.2013 geändert. Sowohl bei dem Gesetz, als auch bei der Verordnung handelt es sich um Bundesrecht. Der Marktgemeinderat kann Bundesrecht weder aufheben, noch ändern. Der Marktgemeinderat könnte durchaus beschließen, dass Amateurfunk im Markt Zeitlofs nicht gewünscht wird. Eine Möglichkeit, diesen Beschluss umzusetzen und bestehenden Amateurfunk zu verbieten oder zukünftig Amateurfunk zu verhindern, besteht aber nicht. In der Sitzung vom 16.09.2014 wurde die Amateurfunkanlage in der Hochstraße in Roßbach behandelt. Es wurde festgelegt, dass das Gesundheitsamt eingeschaltet wird mit der Bitte, zu der gesundheitlichen Gefährdung der Strahlung von den Amateurfunkanlagen Stellung zu nehmen. Das Gesundheitsamt wurde angeschrieben. Das Gesundheitsamt hat das Schreiben an die Untere Immissionsschutzbehörde beim Landratsamt Bad Kissingen weitergeleitet. Von der Unteren
Immissionsschutzbehörde wurde auf ein Datenportal der Bundesnetzagentur verwiesen, welches aber erst seit diesem Jahr besteht. Dort sind aber nicht alle privaten Funkanlagen aufgeführt. Ein Eintrag für die Funkanlage in Roßbach ist nicht enthalten. Daraufhin haben wir die Bundesnetzagentur nach dem Umweltinformationsgesetz um Auskunft über die Amateurfunkanlagen der Eheleute Zinn gebeten. Die Unterlagen haben wir in Ablichtung erhalten. Ein Laie tut sich schwer, die Informationen richtig einzuordnen. Die Bundesnetzagentur hat aber telefonisch darauf hingewiesen, dass die Summe der Strahlung aller vorhandenen Funkgeräte weit unter der zulässigen Höchstmarke liegt. Das Gesundheitsamt hat mitgeteilt, dass bei Einhaltung der gesetzlich vorgeschriebenen Werte und Abstände eine Gesundheitsgefährdung der Bevölkerung nicht zu erwarten ist.

Zu der angesprochenen Bausatzung wird folgendes ausgeführt:

Die Bausatzung muss sich auf das gesamte Gemeindegebiet beziehen, wenn durch sie die von den Antragstellern aufgeführten Ziele erreicht werden sollen. Grundlage für eine örtliche Bauvorschrift wäre Art. 81 Abs. 1 Nr. 1 der Bayerischen Bauordnung.

Hiernach kann die Gemeinde Regelungen über besondere Anforderungen an die äußere Gestaltung baulicher Anlagen zur Erhaltung und Gestaltung von Ortsbildern treffen. Als Zielsetzung muss hier die Erhaltung oder Bewahrung eines schutzwürdigen Ortsbilds zugrunde gelegt werden. Es muss also zwischen solchen Bereichen unterschieden werden, die über ein gewisses gestalterisches Niveau verfügen und innerhalb denen auch Einschränkungen in Bezug auf Antennen zulässig sind und solchen Bereichen, denen diese gestalterische Qualität nicht zukommt. Dazu ist eine intensive Beschäftigung mit dem vorhandenen Zustand im Markt Zeitlofs erforderlich. Das bedeutet, dass jede Straße für sich hinsichtlich der gestalterischen Qualität beurteilt werden müsste. Als Alternative käme noch eine Änderung des Bebauungsplanes in Betracht. Es muss hier bedacht werden, dass für den Fernsehempfang Antennen erforderlich sind. Hier könnten also lediglich
Einschränkungen hinsichtlich Antennenanlagen vorgenommen werden.
Sowohl bei einer Satzung für das gesamte Gemeindegebiet, als auch bei einer Änderung des Bebauungsplanes hätten bestehende Anlagen Bestandsschutz.
Zusammenfassend weist Bürgermeister Wilhelm Friedrich darauf hin, dass der Erlass einer Satzung mit Bewertung der einzelnen Straßen sehr aufwändig wäre. Bei der Aufnahme einer Regelung in den Bebauungsplan müssten alle vorhandenen Bebauungspläne im Markt Zeitlofs berücksichtigt werden. Dann allerdings würde für die Innerortsbereiche ohne Bebauungspläne keine Regelung bestehen. Bei der anschließenden Diskussion mit den Anwesenden verliest Herr Helmut Schäfer aus Roßbach
seinen Antrag auf Festsetzung der Grundsteuer auf null. Zweiter Bürgermeister Roland Limpert berichtet von dem Gespräch, dass er und Bürgermeister Wilhelm Friedrich mit der Familie Zinn geführt hatten. Bei dem Gespräch wurde keine Verbesserung der Situation für die Nachbarn erreicht. Herr Roland Fischer schlägt vor, dass Vertreter der Bundesnetzagentur zu einem Ortstermin eingeladen werden, bei dem auch die Marktgemeinderäte und Einwohner von Roßbach anwesend sind.
Bürgermeister Wilhelm Friedrich wird sich hierzu mit der Bundesnetzagentur in Verbindung setzen. Helmut Schäfer wird Bürgermeister Wilhelm Friedrich einen Ansprechpartner nennen, der sich mit den Gesundheitsschäden von Funkstrahlen näher befasst. Bürgermeister Wilhelm Friedrich wird sich mit dem besagten Ansprechpartner und der Bundesnetzagentur in Verbindung setzen. Zusammenfassend erwähnt er, dass der Marktgemeinderat den Amateurfunkanlagen ablehnend
gegenüber steht. Ein Beschluss hierzu wird aber nicht gefasst.

Quelle: http://www.wittich.de/nc/produkte/online-lesen/ihr-mitteilungsblatt/detailartikel/titel/2126/artikel/162002857803/
Das Internet reagiert auf den Fall aus Zeitlofs

Durch die schnelle Verbreitung dieser Angelegenheit wurden ettliche Internetseiten und User darauf aufmerksam.
Hier einige Artikel, Meinungen und Seiten:

Die Facebookseite von Zeitlofs: https://www.facebook.com/pages/Zeitlofs-Ro%C3%9Fbach/116897888461498?fref=ts
Forum Funkbasis: http://www.funkbasis.de/viewtopic.php?f=4&t=39354
Webblog: http://nachgedachtinfo.twoday.net/stories/zur-hoelle-mit-den-toedlichen-funkamateuren-in-zeitlofs-rossbach/
Funkmagazin: http://www.funkmagazin.de/041214.htm
DARC: http://www.darc.de/aktuelles/details/article/streit-um-amateurfunk-in-bayerischer-gemeinde/
Forum DB3OM: http://forum.db3om.de/ftopic21790.html
Amateurfunk im Alstertal:
http://www.amateurfunk-im-alstertal.de/nachrichten/allgemeines/836-gutmenschen-im-vormarsch.html
Amateurfunk Norden: http://amateurfunk-im-norden.de/index.php/Thread/712-Ort-will-kein-Amateurfunk-Funk-Ortstermin-vorgeschlagen/?postID=827#post827
Forum DL6KN: http://www.dl6kn-forum.de/t2435f4-Provinzposse-Amateurfunk-im-Dorf-quot-gewuenscht-oder-nicht-quot.html
16.01.2016 Vermittlungsgespräch verlief negativ

Roßbach und der Amateurfunk: Eine verfahrene Situation

In der Gemeinde Zeitlofs gibt es einen Amateurfunker, der seit 2004 mit einer eigenen Anlage funkt. Lange Zeit störte sich niemand an dem außergewöhnlichen Hobby. Doch nun macht sich bei den Bürgern Besorgnis breit.

Selten geht es im Zeitlofser Rathaus so kontrovers zu wie an diesem Donnerstagabend. Der Gemeinderat hat Amateurfunkgegner und -befürworter zum Gespräch eingeladen. Auch ein Vertreter der Bundesnetzagentur sitzt am Tisch. "Seit geraumer Zeit sind große Bedenken in Roßbach durch den Amateurfunk aufgetreten", eröffnet Bürgermeister Wilhelm Friedrich (CSU) das Treffen. Dann erteilt er den besorgten Bürgern das Wort.
Das erste Argument der Bürger ist zugleich das, was am meisten Angst macht. In unmittelbarer Umgebung der Amateurfunk-Anlage seien gehäuft Krebsfälle aufgetreten. Von sechs bis acht ist die Rede. "Da wird man dann doch irgendwie nachdenklich", sagt ein Roßbacher. "Da gehen Garagentore auf und zu, da sprechen Babyphones und Öfen", führt der Sprecher der Bürger aus. Man störe sich schon lange an den großen Antennen, zudem befürchteten die Nachbarn den Wertverlust ihrer Häuser.

Rechtliche Grundlagen
Christian Entsfellner, Vorstandsmitglied beim Deutschen Amateur-Radio-Club, zeigt Verständnis. Er weist aber auf die rechtliche Situation hin. Amateurfunk ist in Deutschland gesetzlich geregelt, Grenzwerte der Strahlenbelastung sind festgelegt. "Wir funken nur, wenn wir auf die Taste drücken", sagt Entsfellner. "Ansonsten ist die Anlage aus." Für die Hobby-Funker stellt sich die Frage, wie viel der Gesamtbelastung durch Strahlung wirklich aufs Konto des Amateurfunks geht. Die Bundesnetzagentur hat am Haus des Roßbacher Funkamateurs gemessen. "Wir haben keine Überschreitung der Grenzwerte festgestellt", sagt Dieter Hammes von der Bundesnetzagentur. Die Behörde überprüft den Amateurfunk. Hammes sagt: "Die Bewertung der Amateurfunk-Anlagen wird von Funkern sehr penibel durchgeführt, weil ihnen bewusst ist, dass bei Verstößen mit erheblichen Strafen zu rechnen ist."

Den Bürgern reichen diese Erklärungen nicht. Immer wieder schütteln einzelne den Kopf oder machen einen Zwischeneinwurf. Die Emotionen sind greifbar - auch weil den Roßbachern im Internet zum Teil drastische Beschimpfungen an den Kopf geworfen werden. Deshalb möchten sie weder Namen noch Bilder von ihnen in der Zeitung sehen. Etwas verloren sitzt indes der Mann, um den es eigentlich geht, zwischen seinen Kritikern. "Ich verstehe nicht, warum das jetzt hochkocht." Seit mehr als zehn Jahren hat der Funkamateur aus Roßbach seine Anlage in Betrieb. Erst jetzt muss er sich für sein Hobby rechtfertigen.

Erneut auf dem Tisch
Das könnte daran liegen, dass es vor zwei Jahren im Markt Zeitlofs schon einmal um Strahlenbelastung ging. Damals wurde die Errichtung einer Richtfunkanlage für Mobilfunk von einer Bürgerinitiative verhindert. Viele Argumente sind dieselben, auch wenn es damals um die Versorgung mit schnellerem Internet ging und nicht um eine einzelne Amateurfunk-Anlage.

Am Ende sind die Fronten weiter verhärtet. Eines haben die Bürger erreicht: Die Bundesnetzagentur startet eine Langzeitmessung über drei Monate in einem der betroffenen Nachbarhäuser. "Was soll das bringen?", fragt sich der Funkamateur. "Da werden keine anderen Werte rauskommen."

Quelle: http://www.mainpost.de/regional/bad-kissingen/Rossbach-und-der-Amateurfunk-Eine-verfahrene-Situation;art433647,8528175
23.01.2015 Versicherungsvertreter gibt Funkern Schuld an Krankheits- und Todesfällen

Der Leserbrief von Josef Jehn, einem Verischerungsvertreter aus Oberleichtersbach, zum Thema Amateurfunk in Zeitlofs
sorgt aktuell für Aufregung. In seinem gestrigen Beitrag auf dem Onlineportal infranken.de versucht er, die Amateurfunker für Krankheits- und Todesfälle in der Region verantwortlich zu machen.

Jehn behauptet:
"Auch in Breitenbach gibt es eine unheimlich anmutende Häufung von Krankheits- und Sterbefällen
unmittelbaren horizontalen Strahlenbereich eines Amateurfunkers."

Jehn's Leserbrief vom 22.01.2015:

Zu diesem Artikel wurde unter anderem ein Leserbrief von einem vermeintlichen Lobbyist der Amateurfunker veröffentlicht, der an Zynik kaum zu überbieten ist. Er argumentiert, dass, sofern an den Vorwürfen etwas dran ist, in erster Linie auch die Funker selbst gesundheitlliche Probleme haben müssten. Seit wann sind Funkstrahlen vertikal nach unten gerichtet? Dieser Leserbriefschreiber ist mit jemand zu vergleichen, der unter einem großen Regenschirm steht, mit dem ablaufenden Wasser seine Nachbarn einnässt und sagt, wenn von diesem Schirm Nässe ausgeht würde, müsste ich ja auch nass sein. Es geht doch nicht darum eine Hetzjagd auf Funker auszulösen, wenngleich derartige Reaktionen von Funkern die Emotionen von betroffenen Nachbarn schon zum Siedepunkt bringen können.
Unabhängig von Grenzwerten und gesetzlichen Vorgaben müssten Kartierungen von Krankheitsfällen im Umkreis der Funker vorgenommen werden. Auch in Breitenbach gibt es eine unheimlich anmutende Häufung von Krankheits- und Sterbefällen unmittelbaren horizontalen Strahlenbereich eines Amateurfunkers! Es geht nicht darum diesen Funker anzufeinden, sondern um den Schutz von Gesundheit und Leben der Nachbarn! Da kann ich nicht einfach zur Tagesordnung übergehen, weil irgendwelche Grenzwerte bzw. gesetzliche Vorgaben eingehalten wurden.
Josef Jehn aus Oberleichtersbach, der Leserbrief bezieht sich auf den Artikel: "Roßbach und der Amateurfunk: Eine verfahrene Situation" vom 16. Januar 2015

Quelle: http://www.infranken.de/community/leserbriefe/Leserbrief-zum-Amateurfunk-in-Rossbach;art121853,928110
11.02.2015 Roßbacher Fastnacht im Sinne der Verstrahlung

Die "verstrahlten" Bürger in Zeitlofs-Roßbach nehmen selbst die fröhlichste Jahreszeit als Anlass, die Amateurfunkfamilie
Zinn zu verleumden und zu beleidigen.
 Mit einem Traktorgespann, das Fernsehantennen und Plakate beherbergte, fuhren einige Roßbacher Bürger am Karnevalsumzug in Zeitlofs mit. Auf den Plakaten verunglimpften die Bürger den Namen der Familie Zinn. Außerdem machten Sie die Funker dafür verantwortlich, dass der Schwarzstorch nicht mehr in der Region wäre.
13.02.2015 Start der EMV-Messung in Roßbach

Am 11.02.2015 stellte die Bundesnetzagentur das EMV Messgerät auf das Grundstück des
Beschwerdeführers. Kurz danach erfolgte eine von der Gemeinde beauftragte Stromversorgung
mit Zählereinrichtung. Das Gerät verbraucht ungefähr 200 Watt.
Durch die nicht öffentliche Errichtung kann nun noch weniger eine Manipulation
ausgeschlossen werden. Die Vorschriften des Gerätes finden Sie
hier.
Die ersten Messergebnisse wurden auch schon von der BNetzA online gestellt.
Alles im grünen Bereich! 
13.02.2015 Strahlungslokalisierung in Roßbach

Wer in Bezug auf Funkstrahlen so sensibel ist, wie die Roßbacher Amateurfunkgegner, sollte erst mal vor der eigenen Tür kehren. Die ganze Anti-Amateurfunk-Aktion ist sehr unglaubwürdig. Erst recht, wenn man bedenkt, dass die Gegner selbst Funkstrahlen erzeugen. Diese Funkstrahlen durch W-Lan, DECT und Co. senden 24 Stunden jede Woche, jeden Monat - rund um die Uhr. Dieser Strahlung setzen sich die Gegner freiwillig aus. Der Funkamateur, der ein oder zwei Mal am Tag auf seine Mikrofontaste drückt, kommt sicherlich nicht auf das Level der o.g. Elektrogeräte über den langen Zeitraum gerechnet.  
11.03.2015 EMF-Messung in ZeitlofsEMV-Messgerät in Zeitlofs - Roßbach

Die am 11. Februar gestartete Messung zur Überprüfung der elektromagnetischen Verträglichkeit in
Zeitlofs-Roßbach läuft nun seit einem Monat. Bisher konnten keine erhöhten Werte bei den Amateurfunkgegnern festgestellt werden. Die Grenzwerte werden gerade mal um 0,1 % ausgeschöpft.


Da nun schon ein Drittel der Zeit, in der das
Messgerät der Bundesnetzagentur dort stehen
wird, vorübergegangen ist, lässt sich wohl jetzt
schon feststellen, dass die angeblich
"sprechenden Öfen" und "Geister-Garagentore"
andere Gründe bei den Roßbacher Bürgern haben.

Die Messergebnisse sind immer aktuell auf der EMF-Seite der BNetzA abrufbar.
 
15.07.2015 Erneute Plakathetze gegen Funkamateure

Seit Gestern befindet sich ein neues Plakat in der Hochstraße in Zeitlofs-Roßbach.
Manche von Euch werden es noch vom Faschingsumzug in Zeitlofs kennen. Dort war es
an einem Traktorgespann mit weiteren Beleidigungen und Hetzparolen gegen die
Funkamateure aus Zeitlofs-Roßbach befestigt. Nun hat ein Nachbar, ebenfalls aus der
Hochstraße, dieses Plakat mit der Aufschrift "HERR WERF HIRN VOM HIMMEL,
ANTENNEN SIND GENÜGEND DA!
" auf seinem Grundstück in Richtung Straße montiert.
Wärend meiner Fotodokumentation kam ich mit einem Anwohner aus der Hochstraße ins
Gespräch, der mir mitteilte, dass es nicht mehr auszuhalten wäre:
"Die Plakate und die Hetze in unserem Dorf mindern die Werte unserer Lebensqualität und der Grundstückspreise. Die federführenden Personen sollten doch endlich mal Ruhe geben".
26.07.2015 Abschließender Bericht zur EMV-Messung in Zeitlofs

Die Bundesnetzagentur stellte am 23.07.2015 einen abschließenden Bericht über die EMV-Langzeitmessung in Zeitlofs-Roßbach auf ihrem EMF-Portal online:



Der gesamte Bericht kann als PDF-Datei hier heruntergeladen werden:
http://emf3.bundesnetzagentur.de/Erlaeuterungen/AMS_Zeitlofs_2015-02_%282015-07-23%29.pdf

Derweil ist Nichts aus dem Rathaus von Zeitlofs zu hören. Der, Anfang des Jahres, angekündigte "Runde Tisch" nach den Messungen,
wartet immer noch auf seinen Gastgeber, Herrn Friedrich, sowie die Funkgegner aus dem Gemeinderat und einzelne Bürger aus
Zeitlofs. Da der Gemeinderat aber schon letztes Jahr in der öffentlichen Presse erklärte, er seie selbst Funkgegner, ist der Rat
für dieses Gespräch wohl kontraproduktiv?
 
01.08.2015 "Roßbach muss zur Ruhe kommen!"

Am 31.07.2015 veröffentlichte das regionale Onlineportal infranken.de 2 Artikel über die Hetzjagd gegen die Funkamateure in
Zeitlofs. Zum Einen wurde das Fazit der Bundesnetzagentur aus der Langzeitmessung veröffentlicht, zum anderen ein Kommentar
der Redakteurin, in dem sie zur Ruhe im Ort aufruft.
        

"Spätestens jetzt müssen die Schilder aus Roßbach verschwinden - und zwar nicht nur, weil sie Joachim und Kirsten Zinn diffamieren, sondern auch, weil sie den gesamten Ort in ein schlechtes Licht rücken",
so die Redakteurin Ulrike Müller.
03.08.2015 Drohbrief oder Dankesschreiben aus Zeitlofs?

Ein Dankesschreiben, adressiert an die Familie Arlt, erreichte mich heute
aus Zeitlofs. In dem anonym verfassten, per EDV geschriebenen Brief,
bedankt sich eine Person bei "uns" für die vielen "Glückwünsche, Beleidigungen,
Verunglimpfungen und Drohungen", die auf der Internetseite Osthessenfunk zu sehen wären.

(Zum vergrößern der Bilder, draufklicken)

Nun, leider kann ich den Grund nicht nachvollziehen, da weder auf der Internetseite von Osthessenfunk, noch
auf der Facebookseite jemals Drohungen, Verunglimpfungen oder Beleidigungen von mir verfasst wurden.
Dies lässt sich ganz einfach nachvollziehen, in dem man die Berichterstattung durchliest.

Die Person in dem Brief kündigt meiner Familie und mir an, sich bei Gelegenheit, "persönlich dafür bei uns
zu bedanken."

Dies Werte ich aber keinesfalls als Drohung. Da Osthessenfunk im Falle von Zeitlofs eine seriöse Berichterstattung abgegeben hat,
und nur von Tatsachen berichtete. Sollte sich jemand aus Zeitlofs bei mir, für die ausführlichen Tatsachenberichte bedanken wollen,
so schlage ich einen schönen Fresskorb mit Hausmacherwurst, Backhausbrot und einem milden Kaffee vor. Natürlich nehmen wir
auch Geldspenden entgegen, da die Fahrerei nach Zeitlofs ja auch einiges gekostet hat.

Sehr erfreut bin ich darüber, dass die Zeitlofser selbst, ihre Taten bei mir auf der Homepage verfolgen. Dieser Internetauftritt soll
ja nicht nur den Funkern, sondern auch der Öffentlichkeit dienen, in unser Hobby rein zu schnuppern. Vielleicht hat ja nun der
Ein oder Andere Zeitlofser Interesse an diesem menschlichen, wie technischen Hobby gefunden?
Gerne helfen die Funkkollegen aus der Region bei einem Stationsaufbau und bei der Erlangung der Funklizenz.

Und somit bedanke ICH mich über den Rapport, dass selbst in Nicht-Funker-Kreisen meine Homepage Interesse gefunden hat,
und freue mich auf weitere interessante Berichterstattungen aus unserem Hobby

Mit freundlichen Grüßen

Markus Arlt
 
05.08.2015 Gemeinderatssitzung in Zeitlofs fordert: "Ruhe im Ort" - Funkgegner fordert: "Antennen rauß!"

Wichtige Punkte aus der Gemeinderatssitzung von Zeitlofs:Joachim Zinn hat 25 Jahre als Sendeingenieur beim Hessischen Rundfunk gearbeitet. Nun geht er seinem Hobby in der Freizeit nach. Foto: Ulrike Müller

- Es gibt keine Änderungen der Bau- oder Gestaltungssatzung,
- Der Gemeinderat erkennt die Langzeitmessung und die Funkamateure an,
- Der Bürgermeister distanziert sich von den Plakataktionen,
- Der Funkgegner Berthold Richter äussert sich:
  Wenn Zinn seine Antennen aus dem Ort schaffen würde, kämen die Plakate weg.*

* Lesen Sie dazu den gesamten Bericht in seinem Wortlaut:
 
Bericht der Gemeinderatssitzung auf www.infranken.de
 
Kommentar der Redakteurin Ulrike Müller
 
22.08.2015 Landratsamt meldet sich nach knapp 4 Monaten

In einem öffentlichen Brief vom 30. April 2015 machte ich den Landrat von Bad Kissingen, Thomas Bold, auf die, in Zeitlofs herrschenden Zustände, aufmerksam.
Ich bat ihn als Rechtsaufsichtsbehörde, die Marktgemeinde Zeitlofs in der Durchführung von
Ordnungsangelegenheiten zu unterstützen.
Nach knapp 4 Monaten bekam ich nun Antwort von der Regierungsrätin Spatz auf mein
Schreiben von April. Mir wurde mitgeteilt, dass es anderweitige, dringendere Angelegenheiten im Landratsamt gegeben hätte,
und daher keine frühere Antwort möglich war. Die Regierungsrätin machte darauf aufmerksam, dass es sich in dem Fall mit dem
Funkamateur um ein zivilrechtliches Verfahren handeln würde, und daher seitens der Kommune kein Handeln bestehe.

Mir wurde nochmals schriftlich bestätigt, dass die Funkanlage der Familie Zinn rechtmäßig dort stehe.
Auch rügt sie die Marktgemeinde Zeitlofs für das "Nicht-Antworten" auf Anschreiben, obwohl das Landratsamt ja auch knapp
4 Monate für eine Antwort brauchte. Die Marktgemeinde Zeitlofs hätte sich nicht dazu geäussert, "da ein unbedachtes Wort weiteren Zündstoff gegeben hätte". Das Landratsamts stellte am Ende zusammenfassend fest, dass das Handeln der Marktgemeinde nicht zu
beanstanden wäre
 
24.09.2015 Appell von Bürgermeister Friedrich im Gemeindeboten

"Geht doch bitte, wie früher, aufeinander zu, redet miteinander. Wenn jeder einen kleinen Schritt nach vorne macht,
kann auch wieder das gegenseitige Misstrauen beigelegt werden."
 schreibt Bürgermeister Wilhelm Friedrich in der aktuellen Ausgabe des Gemeindeboten. Dort wurde nun das Thema Amateurfunk in Roßbach von der Gemeinderatssitzung vom 07.07.2015 behandelt. Er bekräftigte nochmals, das die Amateurfunkanlage rechtmäßig ist, es keinerlei Auffäligkeiten bei der Messung gab, und die Bausatzung nicht geändert wird.
 
Quelle: https://secure.wittich.de/fileadmin/user_upload/epaper/2126/
26.12.2015 Fröhliche Bestrahlung

Anscheinend sind die Strahlengegner dort nicht mal in der Lage,
die Weihnachtszeit besinnlich zu verbringen.
Das neue Schild steht auf dem direkten Nachbargrundstück der Funkamateure. Die Nachbarin,
auf deren Grundstücke das neue Schild steht, hatte ich bereits schon kennengerlent, als sie mich, wärend meiner Videoaufnahmen auf öffentlichem Grund, aus dem Ort "komplimentierte" und beleidigte. Damals griff sie gleich zum SCHNURLOSTELEFON, und informierte wohl andere Strahlengegner über meine Anwesenheit?
Frohe Weihnachten, und fröhliche Bestrahlung. Denn solange W-Lan, Powerline und DECT-Telefone den Ort zieren, bestrahlen sich die Strahlungsgegner selbst.
 
 
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Bayern 1
http://static.radio.de/images/broadcasts/10/90/2245/c175.png
Die Redakteurin Anke Gundelach war zu Gast in Roßbach und berichtete über die Streitereien der Bürger wegen der Amateurfunkerfamilie Zinn. Bayern 1 fragte auch bei Herrn Richter nach einem Interview, der dies erst zusagte, dann aber per Brief an Bayern 1 vor seiner Haustür gelagert, absagte.

http://www.osthessenfunk.de/Audio/Bayern1_in_Rossbach.mp3
Antenne Bayern

Auch der Radiosender Antenne Bayern war mit seinem Bayernreporter Stephan Burkert
in Zeitlofs. Heute Abend um 18 Uhr kam der kurze Beitrag in den Nachrichten.
 
 
http://www.osthessenfunk.de/Audio/AntenneBayern.mp3